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faszination2012

Verblüffende Genauigkeit

Ich beginne mit einem Zitat von Anton Stock von der Seite: http://www.baktun.de:

" ...die Autoren, welche die Fähigkeiten und Leistungen der Maya-Astronomen in überhöhtes und übertriebenes Niveau setzen wollen. Aus der Fülle von derartigen Argumenten sollen zwei Beispiele aufgezeigt werden, die seit Jahrzehnten immer wieder angeführt und abgeschrieben werden:

Bei derartigen Feststellungen wird immer darauf verzichtet, wer diese Behauptungen aufgestellt hat und wo sie in der Literatur zu finden sind."

Heute ist mal nicht immer. Wer, das sind heute mal wir. Und wo, das ist heute mal hier. Sehen wir den Mayasternenguckern mal auf die Finger:

auszuführende Tätigkeit Konnten das die Maya?
einen guten Kalender führen, wo kein Tag verloren geht Das konnten sie schließlich perfekt.
die beobachteten Zyklen dokumentieren Das konnten sie auch (siehe z. B. Dresdener Codex).
sehr lange beobachteten Derartige Aufzeichnungen lassen sich bis ca. 200 n. Chr. zurück verfolgen.
die Anzahl aller Tage der gesamten Beobachtungszeit (aus unserer Sicht durchaus Jahrhunderte) durch die Anzahl des zyklischen Ereignisses dividieren Nein, Anton Stock hat im Prinzip recht. Das konnten sie tatsächlich nicht. Aber sie waren z.B. in der Lage auszusagen: 405 Vollmonde dauern 11960 Tage. Das sind für uns (durchschnittlich) 29,530864 Tage für einen Monat!

 

Fazit: Im wahrsten Sinne des Wortes gilt: Die Mayas waren dicht dran!

Noch einige Bemerkungen:

  1. Man müsste noch eine Fehlerbetrachtung durchführen. Diese beschränkt aber nur die Nachkommastellen etwas.
  2. Man kann von durchgängigen Beobachtungszeiten bis knapp 180 Jahre ausgehen.
  3. Es war kein Problem, wenn die Sicht zur Beobachtung mal nicht so gut war. Man weiß ja, wenn man dadurch z.B. einen Vollmond verpasst.

So steht's in "Don Eric und die Maya" geschrieben.

 

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