Mario Krygier - in den Bann des Mayakalenders geraten
Während Jens unter der Sonne des Mayalandes umherzieht, darf ich (rechts im Bild) hier einmal vor der berühmten Dresdener Mayahandschrift in der Schatzkammer der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek in Dresden stehen. Üblicherweise verbringe ich jetzt meine Zeit vor dem Computer.

Mein Interesse für die Mayakulter resultiert aus einer von Jens vermittelten Begeisterung und meiner beruflichen Vorgeschichte als Gymnasiallehrer für Mathematik, Astronomie, Informatik und Physik. Als besondere Herausforderung sah ich für mich zunächst die Programmierung der Mayakalender-Software "Faszination2012" mit vielen Funktionen zu Zahlen- und Kalenderumrechnungen sowie astronomischen Berechnungen mit Mayadateneingabe. Auch habe ich Möglichkeiten, die Korrelationszahl zu variieren sowie die Uhrzeit des Datumswechsels vorzugeben, für Profis mit eingebaut. Mit dieser Webseite habe ich auch einige Zeit verbracht.
Mittlerweile begreife ich die Beschäftigung mit den "Naturwissenschaften der Maya" (Mathematik, Astronomie/ Astrologie sowie das damit verflochtene Kalenderwesen) als derart lohnenswertes und ergiebiges Hobby, dass für Kosmologie und Elementarteilchenphysik kein Raum mehr bleibt. Allerdings habe ich in Sachen "Maya" noch sehr viel Nachholebedarf: Während ich das Glück hatte, eine Woche im weltgrößten Forschungslabor der Elementarteilchenphysik, im CERN, zu verweilen, hatte ich es noch nicht geschafft, praktische Archäologie live mitzuerleben. Das hatte ich mir fest für 2009 vorgenommen und inzwischen auch verwirklicht.
Mittlerweile steht die Tour 2011 kurz bevor. Während ihr auf http://www.faszination-maya.de unter anderem zu 2009 eine ausführliche Diashow vorfindet, sind unter den Videos auch schon einige zur besonders abenteuerlichen 2010-Reise dabei.


